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Auf der einen Seite smart, auf der anderen Seite dumm

Smarte Lautsprecher sind problematisch hinsichtlich Datenschutz

Die Stiftung Warentest hat in ihrer aktuellen Ausgabe (4/19) einen Blick auf die angebotenen "smarten" Lautsprecher geworfen und diese getestet. Doch gerade im Bereich Datenschutz wurden große Mängel gefunden.

18 Anbieter von "smarten" Lautsprechern wurden von der Stiftung Warentest geprüft. Die Technik dieser Lautsprecher basiert auf Amazons Alexa, Google Assistent oder Siri von Apple. Laut den Testern ist die Nutzung dieser Geräte mit der teilweisen Aufgabe der eigenen Privatsphäre verbunden. Bei jeden Abruf sammeln die digitalen Assistenten Daten über Vorlieben und Interessen. Oder sogar Daten über den eigenen tagesablauf, wenn Smart Home Geräte angebunden sind.

Eine weitere Kritik betrifft die mangelhafte Umsetzung der Prinzipien des europäischen Datenschutzrechts. Oft sind Datenschutzerklärungen zu lang, unverständlich und kompliziert. Im Gegensatz dazu verlangt die DS-GVO, dass Datenschutzerklärung verständlich und leicht zugänglich in einer einfachen und klaren Sprache zu gestalten seinen.

Fazit der Tester: Finger weg von den Geräten, wenn einem Datenschutz und Privatsphäre wichtig sind.

Quelle: Stiftung Warentest